Anschlussfinanzierung

Die Anschlussfinanzierung

Wenn man eine Baufinanzierung in absehbarer Zeit verlängern muss, lohnt es sich verschiedene Modelle rechtzeitig zu prüfen. So hat man die Gelegenheit ein günstiges Zinsniveau mit entsprechend positiven Konditionen für die Anschlussfinanzierung zu wählen. Neben der Anschlussfinanzierung gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten, die Umschuldung oder die Prolongation, die Bedeutung ist bei allen drei ähnlich und doch unterscheiden sie sich.

Der Begriff der Anschlussfinanzierung bedeutet, dass ein bestehendes Darlehen nach dem Ende der Zinsbindung durch ein neues ersetzt werden muss. Unabhängig davon, ob die Verlängerung beim gleichen Darlehensgeber oder bei einer Bank abschließen möchten. Ein Wechsel ist nach Auslauf möglich

Bank innerhalb der Zinsbindungsfrist wechseln

Möchte man den Darlehensgeber innerhalb der Zinsbindung wechseln, sollte man sich das wirklich gut überlegen. Denn dieses Vorhaben kann sehr mühsam sein und lohnenswert ist es in der Regel auch nicht. Man muss schon großes Glück haben und auf das Entgegenkommen des Kreditgebers hoffen, dass er einen Wechsel zulässt. Es ist aus Sicht des Kreditgebers verständlich, denn diese Geldgeber möchten natürlich diese Abwanderungen möglichst vermeiden.

Vorfälligkeitsentschädigung bei vorfristigem Wechsel

Falls der Wechsel gewährt wird und man frühzeitig aus dem Vertrag aussteigen kann, wird eine Ausgleichszahlung verlangt, die in der Regel ziemlich hoch sein wird. Bei dieser Ausgleichszahlung spricht man dann von einer Vorfälligkeitsentschädigung. Diese verlangen die Kreditinstitute oder die Banken, um den durch die Abwanderung zu befürchtenden Zinsverlust ausgleichen zu können.

Bank kann vorfristigen Wechsel ablehnen

Möchte man wirklich einen Wechsel vornehmen, muss man auf das Entgegenkommen der Bank hoffen. Diese hat jederzeit das Recht einen Wechselantrag abzulehnen, dann bleibt leider nichts anderes übrig, als das Darlehensverhältnis bis zu dem Ende des Vertrages weiterzuführen. Danach steht dem Vorhaben aber nichts mehr im Weg. Dauert ein Vertragsverhältnis noch maximal 60 Monate, kann man schon heute die günstigen Zinssätze im Voraus sichern.

Vergleich der Konditionen von Anschlussfinanzierungen lohnt sich

Es ist in jedem Fall ratsam, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen und mehrere Kreditgeber zu vergleichen. Läuft ein Vertrag aus, der in der Regel zwischen fünf und fünfzehn Jahre lief, wird eine Anschlussfinanzierung aktuell, um die vorhandene Restschuld zurück zu bezahlen. Erhält man von der Bank eine Kreditverlängerung, ist es ratsam diese genau zu prüfen, denn nicht immer entsprechen die angebotenen Konditionen den aktuellen Marktwerten.

Zinsbewegungen beobachten

Es ist empfehlenswert, die Zinsbewegungen, nach oben oder nach unten zu beobachten, dafür stehen unter anderem im Internet nützliche und informative Seiten zur Verfügung, die eine hohe Zins- und Tilgungsersparnis einbringen können:


Entwicklung der Hypothekenzinsen immer im Blick, ein Service von Interhyp.

Ebenfalls kann man eventuell einen besseren Anschlussfinanzierungsvertrag bei dem bestehenden Kreditgeber erwirken, wenn man frühzeitig mit einem Bankberater das Gespräch sucht. Dies kann zu besseren Konditionen führen, denn die Bank ist stets daran interessiert, die bestehenden Kunden zu behalten und versuchen, sie von dem geplanten Wechsel abzubringen.

Kostenloses Angebot für eine Anschlussfinanzierung einholen

Wenn Sie sich bei der Planung Ihrer Anschlussfinanzierung von Experten unterstützen lassen wollen, bieten wir Ihnen nachfolgend die Möglichkeit, sich ein kostenloses und unverbindliches Angebot ausarbeiten zu lassen:


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