Bürger sehen Baufinanzierung als wichtigen Vorsorgeaspekt an

Freitag den 17.09.2010

Es gibt wohl eine ganze Reihe von Gründen, die als gute Argumente für den Erwerb von Wohneigentum oder die Planung eines Neubaus ins Feld geführt werden können. Für Mieter, die immer wieder Probleme mit dem Eigentümer der Wohnimmobilie oder ihren Nachbarn haben, ist die Hoffnung auf wohnliche Ruhe und Entscheidungsfreiheit in allen Fragen rund um die Wohnung oder das Haus wohl das schlagende Argument, um auch die letzten Bedenken bezüglich der Finanzierbarkeit über Bord zu werfen und sich nach einem günstigen Modell zur Baufinanzierung umzusehen. Für die große Mehrheit der Menschen in Deutschland aber ist der Kauf oder Bau einer eigenen Immobilie aktuell eine der besten Maßnahmen, um für „später“ – also die Zeit nach dem aktiven Berufsleben – vorzusorgen. Dass die gesetzlichen Rentenleistungen allein meist nicht mehr ausreichen, um die Lebenshaltungskosten abzudecken, ist schon seit Jahren bekannt. Immer häufiger betonen Rentenexperten aber zudem, dass nicht jedes Modell einer privaten Zusatzrente wirklich erfolgversprechend ist, um die staatliche Rente zu ergänzen.

Steigende Mieten machen Verbrauchern Sorgen

Die Bürger denken daher verstärkt um. Eine aktuelle Studie des Unternehmens PlanetHome AG macht deutlich, welch große Bedeutung die Verbraucher inzwischen den eigenen vier Wänden für das Rentenalter beimessen. Sage und schreibe 85 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, in einer eigenen Immobilie, vor allem aber im Eigenheim eine sinnvolle Altersvorsorge zu sehen. Ein durchaus beeindruckender Wert, der die meisten anderen Wege zur Altersvorsorge in den Schatten stellt. Insbesondere die Baufinanzierungen, die mit dem Ziel einer Eigennutzung in Angriff genommen werden, finden bei Verbrauchern zunehmend Anklang. Die Studien zum Anstieg der Mietkosten haben in diesem Punkt bei den Bürgern ebenfalls zu einem steigenden Interesse bei den Verbrauchern für Baufinanzierungen geführt.

Wer schon heute als junger Mieter finanziell unter hohen Mietausgaben leidet, kann sich ausmalen, wie hoch die Kosten in einigen Jahrzehnten ausfallen werden. Im Zusammenspiel mit den Prognosen zu weiterhin sinkenden staatlichen Rentenleistungen und den momentan guten Aussichten auf historisch günstige Finanzierungsmöglichkeiten entscheiden sich auch viele Bürger für eine Baufinanzierung, die bisher eher zurückhaltend waren ob der Sorgen um die langfristigen Aussichten.

Deutlicher Abstand des Immobilienerwerbs zu anderen Modellen der Altersvorsorge

Zum Vergleich zwischen den Hoffnungen, die Verbraucher mit einer Immobilie verbinden, der Hinweis auf die Prozentsätze zu anderen Altersvorsorge-Modellen: Die Riester-Rente halten nur 45 Prozent für sinnvoll, besser steht da schon die private Lebens- oder Rentenversicherung mit einem Wert von immerhin 61 Prozent da. Bereits deutlich abgeschlagen auf dem zweiten Platz hinter der Wohnimmobilie als Altersvorsorge liegt die betriebliche Altersvorsorge. Diese halten 67 Prozent der Teilnehmer der Umfrage für einen guten Weg zur Absicherung fürs Alter. Genau im richtigen Moment weisen Finanzierungsexperten gerade auf die Möglichkeiten hin, dass dies sich für die Baufinanzierung durch die Anhebung der so genannten Tilgungsquote bieten kann. Diese kann Verbrauchern im Einzelfall deutliche Rabatte bei den Zinssätzen einbringen, durch welche wiederum dafür gesorgt sein kann, dass am Ende der geplanten Laufzeiten keine Anschlussfinanzierungen mehr erforderlich sind. Geschickt geplant, können Verbraucher die finanziellen Belastungen durch die Finanzierung derzeit erfreulich gering halten.


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