Wohn-Riester als Eigenkapital bei der Baufinanzierung nutzen

Dienstag den 8.01.2013

Geldanlage in Immobilien liegt derzeit voll im Trend. Egal ob Eigenheim oder einer später zu vermietende Immobilie, auch 2013 wird weiter in Häuser und Eigentumswohnungen angelegt. Während bei Mietimmobilien der Eigenkapitalanteil vollständig alleine aufzubringen ist, sieht dies bei selbstbewohnten Häusern und Wohnungen anders aus, hierfür kann auch Wohn-Riester als Eigenkapital bei der Baufinanzierung genutzt werden.

Während die Riester Rente als spätere Rente immer mehr an Attraktivität verliert, hat das Interesse an Wohn-Riester stark zugenommen. Hierbei wird nicht unbedingt für das Rentenalter an sich als Rentenbezüge gespart, sondern für eine selbstbewohnte Immobilie. Wer dann auch noch neben dem Riester Vertrag zusätzlich einen gut verzinsten Bausparvertrag abschließt und gegebenenfalls anderweitig Geld für das Eigenkapital anspart, der kann mit einem guten Polster in die Baufinanzierung gehen und sich die niedrigen aktuellen Bauzinsen sichern.

Wie bei allen Sparprodukten so ist jedoch auch bei Wohn-Riester eines wichtig: die Vertragsdetails sollten vor Abschluss des Vertrags gelesen werden, damit nicht am Ende das böse Erwachen kommt. Riester Renten Verträge sind mitunter durchaus hoch anzusetzen in Sachen Kosten, um hier nicht zu viel bezahlen zu müssen, sollte ein gut dotierter Riester Renten Vertrag gesucht werden, bei dem die Kosten die staatliche Förderung auf jeden Fall unter- und nicht überschreiten.

Welche Art von Finanzprodukt letztlich dann für Wohn-Riester gewählt wird, eine möglichst hohe garantierte Auszahlung mittels konservativer Anlagen oder eine möglichst hohe Rendite mittels zum Teil risikobehafteter Anlagen wird dann vom persönlichen Geschmack und Bedürfnis abhängen. Wer jedoch plant, Wohn-Riester mit in seine Eigenkapitalplanung für eine spätere Baufinanzierung aufzunehmen, der wird jedoch wahrscheinlich eher gewillt seine, eine höhere garantierte Summe in den Eigenkapitalpott einwerfen zu können. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn keine Direktfinanzierung als Baukredit gewählt wird, sondern ein Forward-Darlehen, das erst in einigen Jahren zur Auszahlung kommen soll. Mehr zum Thema Forward-Darlehen finden Sie hier.